Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website,

wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen! Sie suchen eine Selbsthilfegruppe? Sie möchten selbst eine Gruppe gründen? Sie brauchen Tipps und Ratschläge rund um das Thema: Selbsthilfe? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Unsere langjährige Erfahrung zeigt: Die Menschen nehmen die Selbsthilfe zunehmend als eine Möglichkeit der Selbstverantwortung vor allem im Gesundheitswesen und aber auch für gesellschaftliche und psycho-soziale Bereiche wahr. Die Bereitschaft, sich Selbsthilfegruppen anzuschließen wächst daher weiter.

Unsere jahrelange, kontinuierliche Arbeit in der KOS trägt Früchte und gewinnt immer mehr an Bedeutung. In der aktualisierten 7. Auflage unserer Selbsthilfe-Broschüre wird die Vielfalt der Selbsthilfeaktivitäten im Landkreis Haßberge sichtbar. Wichtige Informationen sind hier für Interessierte und Betroffene einfach verfügbar.

Besonders stolz sind wir auf unseren Jahrestag! 2021 feiert die KOS ihr 25-jähriges Jubiläum! Feiern Sie mit uns!

Neue Formen der Kommunikation in der Selbsthilfe
Gerade in jüngerer Zeit haben sich neue Formen des Austausches untereinander entwickelt. So hat sich neben der in Berlin ansässigen nationalen Kontaktstelle zur Anregung und Unterstützung für Selbsthlfegruppen (NAKOS) speziell für die junge Altersgruppe eine Internetplattform entwickelt: „Die junge Seite der NAKOS“.
Hier finden Interessierte und Betroffen eine bundesweite Zusammenstellung von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfethemen für und von jüngeren Menschen. Bereits sei Anfang 2013 bietet das Portal www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de viele Informationen über und die Suchmöglichkeit nach Gruppen jüngerer Leute.

www.selbsthilfe-interaktiv.de – die Internetplattform der SeKO Bayern
Die von der SelbsthilfeKoordination Bayern (SeKO) auf die Bedürfnisse der Selbsthilfegruppen abgestimmte Internetseite www.selbsthilfe-interaktiv.de  wird gut angenommen. Hier können Sie sich in virtuellen Gruppen treffen, sich informieren oder in Foren mitdiskutieren. Probieren Sie es einfach mal aus und klicken Sie sich rein.

Infobroschüre: „Selbsthilfe bestimmt selbst“

In einer anschaulich gestalteten Broschüre beschäftigt sich die NAKOS mit Autonomie und Unabhängigkeit in der Selbsthilfe und regt zur kritischen Diskussion an:
» Wie können Selbsthilfegruppen im Umgang mit Wirtschaftsunternehmen ihre Ziele und Interessen wahren?
» Wie können sie Beeinflussungsversuche erkennen und sicherstellen, dass sie sich nicht vereinnahmen lassen?
» Was kann die gemeinschaftliche Selbsthilfe tun, um unabhängig, selbstbestimmt und glaubwürdig zu bleiben?
Die Broschüre zeigt die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln und bietet Impulse für die Auseinandersetzung und den sensiblen Umgang mit Sponsoring und Kooperationsangeboten von Unternehmen.

Deutliche Erhöhung der finanziellen Gruppenförderung

Seit 2008 gibt es bayernweit einheitliche Regelungen zur finanziellen Förderung von Selbsthilfegruppen durch die „Regionalen Runden Tische“ (RRT) der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern. 2016 wurde die Förderung von 0,64 € auf 1,06 € pro Versicherten und ab Jahresbeginn 2017 nochmals auf 1,08 € erhöht. Eine deutliche Steigerung, durch die mehr Fördergelder für die Gruppen zur Verfügung stehen. An den RTT nehmen auch von den Gruppen gewählte Selbsthilfeaktive als Interessensvertreter teil.

Schwerpunkt für die weitere Arbeit: Das „selbsthilfefreundliche Krankenhaus“

Nach wie vor arbeiten wir – die Mitglieder des Vereins Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. unter der Geschäftsführung von SEKO Bayern (Selbsthilfe Koordination Bayern) – daran, die Zusammenarbeit mit den Ärzten und Apothekern und allen anderen Profis im Gesundheitsbereich und den Betroffenen zu verbessern.
Ziel der Arbeit der nächsten Jahre ist es, sich dem Themenbereich „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ zu widmen. Sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal sollen in ihr Handeln das Erfahrungswissen der Selbsthilfe mit einbeziehen und umgekehrt. Außerdem werden der Kontakt zwischen Patienten und Selbsthilfegruppen gefördert und kooperationsbereite Selbsthilfegruppen aktiv unterstützt.

Ziel ist eine systematische und nachhaltige Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren. Bisher sind etwa 10 Selbsthilfegruppen aus unserer Region am Projekt „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ interessiert.

Ich wünsche mir, dass diese Selbsthilfegruppen-Broschüre vielen Menschen Nutzen bringt und vielen Möglichkeiten der Selbsthilfe aufzeigt.            
Ein herzliches Dankeschön gilt vor allem den Leiterinnen und Leitern der Selbsthilfegruppen für ihr unermüdliches Engagement!
Danke auch der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern, sowie dem Landratsamt Haßberge, die das Erscheinen dieser Broschüre finanziell unterstützten.

Ihre      
Monika Strätz-Stopfer
Leiterin der Kontaktstelle

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