In Haßfurt und Umgebung ist auf Initiative einer Betroffenen die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Mütter und Schwangere mit Suchtproblemen geplant. Dies teilt die Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KOS) am Landratsamt Haßberge, Monika Strätz-Stopfer, mit.

Ein erstes Treffen aller Interessierten findet am Donnerstag, den 04. Juli 2019 um 9.30 Uhr im Kellergeschoß des Caritasverbandes Haßberge, Julius-Echter-Haus, Obere Vorstadt 19, in Haßfurt statt. Gepant sind regelmäßige Treffen im 14tägigen Abstand.

Die neue Selbsthilfegruppe wendet sich an abstinent stabile Mütter jeder Altersgruppe, die im allerweitesten Sinne etwas mit „stoffgebundener Sucht“ zu tun hatten.

„Jetzt wo ich abstinent bin“ stelle ich mir die Frage: „Wie vereinbare ich meinen Alltag, Beruf oder Stresssituationen mit Kindererziehung ohne einen Rückfall zu erleiden?“ erklärt die Initiatorin.

Gemeinsam wird in der Gruppe das Selbstvertrauen und das Wohlbefinden gestärkt. Durch Erfahrungsaustausch und Motivationsgespräche mit Gleichgesinnten erhalten die Teilnehmerinnen Hilfestellung, um eine weitere suchtfreie, selbstbewusste und selbstbestimmende Teilhabe am Leben zu gestalten.

Neben Gesprächsrunden sind Seminare und Ausflüge miteinander (auch mit Kindern und Angehörigen) geplant. Dabei sollen auch die Wünsche und Ideen der Gruppenmitglieder berücksichtigt werden.

Wer selbst betroffen ist und Interesse an der Teilnahme in dieser Selbsthilfegruppe hat, ist herzlich zum ersten Treffen eingeladen. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Stephanie Karasch unter der Telefonnummer 0176 9246 8940 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei der KOS unter der Telefonnummer 09521/27-313. Anmeldungen sind erwünscht, gerne auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.

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