Meinen Freudenschrei hörten sicher alle Nachbarn. So habe ich mich gefreut, als ich das Kuvert mit der Einladung zur Ordensübergabe öffnete“, meint Hannelore Seitz, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Niere Schweinfurt/Haßberge.

Jetzt war es so weit, am 28.03.17 zeichnete sie Landrat Florian Töpper mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. 

Landrat Töpper fasst das Engagement der Vereinsvorsitzenden zusammen: „Sie sind eine kompetente, erfahrene und sehr gefragte Ansprechpartnerin“.

2017 Bild 1 Übergabe Bundesverdienstmedaile an H. Seitz 

von links: 2. Bürgermeister Dieter Wagner, Hannelore Seitz, Landrat Florian Töpper und Landtagsabgeordnete Kathi Petersen

 

Dabei schrecke Hannelore Seitz aus der Sicht des Landrats auch nicht vor „schwerer Kost“ zurück und kläre Menschen über sensible Themen wie Organspende, Hirntod und Nierentransplantation auf. Mit ihrem Engagement motiviere Hannelore Seitz Menschen deshalb dazu, mit ihrer Krankheit weiterzuleben. Dafür zollte ihr Töpper „ein großes Dankeschön“.

Ihre Urkunde samt Orden nahm Seitz sichtlich bewegt entgegen. Dass sie als Trägerin der Verdienstmedaille ausgewählt wurde, habe sie erst vor ein paar Wochen erfahren. „Ich wusste gar nicht, was los ist“. sagt die Vorsitzende. „Ich empfinde die Verdienstmedaille nicht nur als Honorierung meiner eigenen Arbeit, sondern auch als Würdigung des Ehrenamtes allgemein“.

Durch ihre Auszeichnung hofft Hannelore Seitz, dass Nierenerkrankungen und Organspenden wieder thematisiert werden, „das ist mir ganz wichtig“.

 

 

 

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